Kampfsport ist auch für eure Kids

Kampfsport ist auch für eure Kids

Kampfsport soll Kindern und Jugendlichen nicht nur das Kämpfen aufzeigen. Es ist vielmehr eine Mischung aus der Vermittlung von verschiedenen Techniken, Verantwortungsbewusstsein und anderen Werten. Zehn Gründe, warum ihr euer Kind zum Kampfsport anmelden solltet, haben wir euch folgend zusammengefasst.

1. Gewappnet für Schwierigkeiten

Hindernisse begegnen jedem von uns, ob in der Schule, im Job oder im Alltag. Sie zu überwinden, gelingt uns mal schneller und leichter oder mal haben wir an einem länger zu knabbern. Kinder mit Kampfsporterfahrung reagieren in schwierigen Situationen souveräner. Sie sind im Sport mal einem stärkeren Gegner unterlegen. Aber sie wissen, sie lernen aus solchen Situationen und beim nächsten Mal ist es dann umgekehrt. Kampfgeist und Durchhaltevermögen zeigen sich auch im Alltag.

2. Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit

Kampfkunstunterricht bietet einen geschützten Rahmen zum besseren Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit. Wo sind meine Grenzen? Kann ich sie überwinden? Wie gehe ich mit ungewohnten Situationen um? Wie groß ist meine Frustrationstoleranz? Wie gehe ich mit dieser Frustration um? Die Lehrer unterstützen die Kinder dabei! Kampfkunst fordert den Körper und den Geist. Sie sorgen dafür, dass keine unter- oder überfordert wird. Außerdem unterstützen sie, leisten Hilfestellungen und geben Tipps. Denn im Kampfsport sind alle gemeinsam ein Team!

3. Positiv für Selbstvertrauen und Selbstachtung

Immer wieder berichten Eltern von den Mobbingerfahrungen ihrer Kinder. Durch regelmäßigen Kampfsport werden Kinder fast nebenbei selbstsicherer. Sie lernen sich besser kennen, bauen ihre Fähigkeiten aus und können diese auch einschätzen. Gemeinsam mit den anderen Kindern haben sie kleine und große Erfolgserlebnisse. Bei Prüfungen werden sie für ihre neu gewonnenen Fertigkeiten ausgezeichnet und erfahren eine besondere Wertschätzung des Geleisteten. Das alles macht sie stark.

4. Körperlich fitter werden

In der Schule sitzen die Kinder die meiste Zeit. Zuhause geht es weiter mit den Hausaufgaben – im Sitzen. Auspowern ist dann umso wichtiger! Kampfkunst bietet genau das! Erst erwärmen sich die Kinder, dann folgt das Einüben verschiedener Techniken. Bevor sich alle zum Schluss dehnen, wird beim Pratzentraining noch einmal alles gegeben. Dabei kommt jeder auf seine Kosten, egal ob frisch dabei oder alter Hase.

5. Den Körper herausfordern

Wer kennt ihn nicht? Den Muskelkater am Tag danach. Und jeder hat mindestens einmal gedacht: Ich wusste gar nicht, dass ich da Muskeln habe… Umso schlimmer, dass manche Menschen nicht mehr als 700 Schritte am Tag gehen. Was unser Körper im Stande ist zu leisten, erfahren wir so jedenfalls nicht. Für Kinder ist es aber wichtig den Körper zu kennen und seine Leistungsfähigkeit einschätzen zu können. In potenziell gefährlichen Situationen müssen sie schnell und beweglich sein. Am besten testen Kinder das beim Kampfkunstunterricht. Des Weiteren können kleine Ziele erreicht werden. Einer möchte seine Zehen mit den Fingern berühren können, der nächste strebt einen Fußtritt in Kopfhöhe an. Dazu ist Training und seinen Körper ab und an herauszufordern unvermeidbar.

6. Neue Kids – neue Freunde

Gerade über Freizeitaktivitäten finden sich immer neue Freunde. Gemeinsam die Leidenschaft für einen Sport teilen und zusammen Spaß haben verbindet. Zusätzlich dazu sehen sich die Kids regelmäßig zu festen Terminen. Und immer wieder kommen Kinder neu zu uns und erkennen Klassenkameraden oder Nachbarskinder. Andere wiederum hätten sich sonst vielleicht nie gefunden.

7. Mutig sein

Als „Neuling“ in eine Kampfkunstschule zu gehen erfordert Mut. Herzrasen, nasse Hände – wie beim Vortrag in der Schule. Ähnlich wird es beim ersten harten Unterrichtsteil. Der erste Schlag, der erste Tritt, alles Neue erfordert zunächst Mut. Mit den Wochen wird alles routinierter. Die ersten Kinder sind bereits auf dem Weg zur Kampfkunstschule zu sehen und die Übungen werden routinierter. Auch außerhalb des Unterrichts ist im Alltag dieser Mut zu spüren.

8. Vom Anfänger zum Fortgeschrittenen zum Lehrer?

Anfänger bewundern grundsätzlich die Fortgeschritteneren. Beim Kampfsport sind deren Fauststöße kraftvoller, die Fußtritte schneller und die Bewegungsabläufe viel reibungsloser. Außerdem vergessen sie nie ihre Deckung… Kommen dann die nächsten Anfänger in die Gruppe, gehört man selbst längst dazu. Irgendwann ist der Moment gekommen, an dem du zu den Fortgeschrittenen zählst. Vielleicht fragt dich ein neues Gesicht nach einem Tipp oder dir fällt eine Verbesserungsmöglichkeit in der Technik der anderen auf. Das ist der Lohn für regelmäßiges Trainieren. Wer dann noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann über den Weg als Co-Trainer oder Assistent irgendwann sogar eine eigene Gruppe leiten und anderen Kindern etwas beibringen.

9. Respekt

„Kampfsport bringt Schläger hervor.“ „Er macht aggressiv und fördert Gewalt.“ Nur wer noch nie Kampfsport gemacht hat, kann solche Aussagen ernst meinen. Im Kampfsport wird RESPEKT großgeschrieben! Wertschätzung und Aufmerksamkeit, nicht nur dem Lehrer gegenüber, sind die Basis für den Unterricht. Diese Werte werden genauso seinem Trainingspartner sowie allen anderen Personen entgegengebracht. Jede Unterrichtsstunde beginnt und endet mit einer Verneigung. Jede Übungsrunde mit einem neuen Partner beginnt und endet mit einer Verneigung. Es ist zugleich Begrüßung, Wertschätzung, verspricht Fairness und drückt die Dankbarkeit für die Unterstützung bei der Übung aus. Kampfsport wird gemeinsam trainiert. Nur mit Partner kann sich jeder verbessern und seine bestmögliche Leistung erreichen. Deshalb sind wir alle ein TEAM!

10. Sich und andere verteidigen können

Niemand möchte jemals in eine Situation geraten, in der er sich selbst verteidigen muss. Doch ist ein Kind erst in so einer Situation, ist es zu spät. Besser ist es, sie darauf vorzubereiten, was hoffentlich nie passiert. Allein durch stärkeres Selbstbewusstsein sinkt die Wahrscheinlichkeit zum Opfer zu werden. Wenn es doch zu einem Angriff kommen sollte, sind sie vorbereitet und werden mit der Situation fertig. Die Devise ist, besser als Krieger im Garten Blumen pflanzen, als ein Gärtner in den Krieg zu schicken.