Thema des Monats: Innere Stärke

Thema des Monats: Innere Stärke

Liebe Eltern,

von Geburt an besitzt jeder Mensch Innere Stärke. Sie steht für unsere psychische Widerstandsfähigkeit, mit der wir schwierige Lebensphasen, belastende und komplizierte Situationen meistern. Der allgemeine Fachbegriff hierfür ist Resilienz. Im Laufe unseres Lebens kommen wir immer wieder in Situationen, die unsere Innere Stärke auf die Probe stellen. Deshalb wollen wir uns in diesem Monat besonders mit diesem Thema auseinandersetzten. Unsere Innere Stärke definiert, wie gut wir mit schwierigen Situationen umgehen. Mit jeder überstandenen Krise gewinnen wir an mentaler Widerstandsfähigkeit. Doch wie kann man seine eigene Resilienz gezielt verbessern?

Keine Angst vor der Angst

Unsere Innere Stärke wird in ungewohnten und angsteinflößenden Situationen besonders auf die Probe gestellt. Umso länger wir diese Situationen umgehen oder vor uns herschieben, desto größer wird die Angst, und die Wahrscheinlichkeit zu versagen. Fakt ist, dass sobald eine Angstsituation gemeistert wird, diese häufig gar nicht mehr als so bedrohlich empfunden wird. Tritt diese Situation nun erneut auf, kann man bereits auf seinen eigenen Erfahrungswert zurückgreifen und die Situation wesentlich souveräner meistern.

Nicht lange überlegen

Vorträge in der Schule, Prüfungen oder andere öffentliche Auftritte sind für viele Menschen nicht einfach zu meistern. Es braucht eine Menge Überwindung und Innere Stärke, um sich vor anderen zu präsentieren. Was ist, wenn etwas schief geht oder alle lachen? Je früher man an solche Situationen gewöhnt wird und umso häufiger man ihnen ins Auge sieht, desto einfacher wird es. Anstatt lange zu überlegen hilft hier die Devise: Augen zu und durch! Hobbies, die solche Situationen beinhalten, wie Prüfungen oder kleine Auftritte vor Publikum, sind ebenfalls eine gute Methode, ganz nebenbei die innere Stärke zu verbessern.

Sei dir deiner Stärken bewusst

Es hilft, sich zwischendurch bewusst zu werden, welche schwierigen Situationen man schon gemeistert hat. Viele Situationen, an die wir uns vielleicht kaum noch erinnern, haben wir einmal als großes Hindernis empfunden. Sich diese Momente ins Gedächtnis zu rufen, kann besonders dann hilfreich sein, wenn man an seiner eigenen Stärke zweifelt.

Konzentriere dich auf das was zählt

Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen. Sich seine eigenen Schwächen einzugestehen ist nicht immer angenehm, kann aber verhindern, dass wir unsere Zeit mit „Schadensbegrenzung“ verschwenden. Man muss seine Schwachstellen nicht ausgleichen, um sich besser zu fühlen. Konzentriere dich stattdessen auf deine Stärken.

Stärke dein Selbstbewusstsein

„Ja“ sagen, weil man Angst hat, jemanden zu verärgern oder Dinge tun, die man eigentlich nicht tun möchte. Das kommt besonders bei Kindern häufig vor. Allerdings ist es wichtig, früh zu lernen, „Nein“ zu sagen. Es ist auch nicht schlimm, unangenehme Gespräche vorzeitig zu beenden, wenn man sie nicht weiterführen möchte.