Tipps für ein gesundes Selbstbewusstsein

Tipps für ein gesundes Selbstbewusstsein

Deinem Kind fehlt es an Selbstbewusstsein? Dann lass Dir helfen! Die nachfolgenden Tipps geben Dir einen Leitfaden, auf was Du bei Deiner Erziehung achten solltest.

Du bist ein Vorbild

An deinem Vorbild orientiert sich dein Kind, ob nun bewusst oder unbewusst. Dein Kind schaut sich dein Verhalten an und wie du in verschiedenen Situationen reagierst, was du ihm vorlebst. Du hast ein kluges Kind, welches oft mehr mitbekommt, als dir eigentlich bewusst ist. Somit kommt es deinem Kind auch zugute, wenn du an dir selbst arbeitest. Gibst du bei Widerständen schnell auf, wird auch dein Kind keine Mauern durchbrechen können. Bist du schnell genervt und zeigst dies, kann dein Kind auch keine Reizschwelle aufbauen. Sei deinem Kind ein gutes Vorbild, denn dein Kind ist oft ein Spiegel von Dir!

Ehrliches Interesse

Zeig Interesse an Deinem Kind, nur so kannst Du das Selbstbewusstsein und die Vertrautheit zwischen Euch stärken. Schenk Deinem Kind lobende Worte und erkundige Dich auch nach seinem Alltag. Auch wenn die Reaktionen auf die Frage nicht immer zufriedenstellenden sind, so weiß Dein Kind trotzdem, dass es Dir wichtig ist, wie es ihm geht und es zu Dir kommen kann. Für ein Kind gibt es kein schlimmeres Gefühl, als für die eigenen Eltern nicht interessant zu sein. Es wird sich dadurch nur vor die verschließen. Wenn Dein Kind etwas gut gemacht hat und auch wenn das Ergebnis nicht wie erhofft ist, zeige Dein Stolz! Dies ist wichtig, um das Selbstvertrauen aufzubauen und um keinen Leistungszwang zu erzeigen.

Kinder sind Entdecker

Dein Kind sollte, um sich zu entwickeln und zu wachsen, immer wieder neue und unterschiedliche Erfahrungen erleben. Oft brauch es dazu Ermutigung und Hilfe von Deiner Seite. Ermutige es, neue Dinge auszuprobieren, wie zum Beispiel ein neues Hobby oder ein Instrument zu erlernen. Gleichzeitig sollte man aber auch daran denken, die kleinen Dinge, wie draußen zu spielen oder ein Bild malen, nicht aus den Augen zu verlieren. Hiermit verdeutlichst Du Deinem Kind, dass Du immer hinter ihm stehen wirst und auch in jeder Situation, wie klein und unbedeutend sie auch einem vorkommen mag, bei ihm sein wirst und ihm den Rücken stärkst. Dein Kind weiß, dass es sich an Dich wenden kann, wenn es mal verzweifelt ist oder Hilfe braucht. Es wird wissen, dass es nicht allein ist!

Vorsicht bei Kritik

Es kann vorkommen, dass man in Situationen gerät, bei dem das eigene Kind einen zur Weißglut bringt. Bei der Anbringung von Kritik sollte man aber vorsichtig sein. Kritisiere nur das gezeigte Verhalten und nicht Dein Kind. Außerdem sollte man die Kritik immer mit etwas Positiven verbinden. Dein Kind sollte sich immer sicher sein, dass es trotz eines Fehlers geliebt wird.

Die Gefühlswelt deines Kindes

Die Gefühlswelt Deines Kindes sollte immer ernst genommen werden und mache Dich nicht darüber lustig, sonst wird Dein Kind diese nicht mehr mit Dir teilen. Am Anfang brauch jedes Kind Hilfe dabei, Gefühle richtig einzuordnen und einzuschätzen. Sprich mit Deinem Kind auch über Deine Gefühlswelt, damit es versteht, woran zum Beispiel Du bemerkst, dass Du traurig oder aufgewühlt bist. Bedenke aber dabei, dass Du nicht vergisst, dass negative Gefühle wie Traurigkeit nichts Schlimmes und gezeigt werden dürfen, aber auch nicht für immer bleiben werden. Dabei kannst Du Deinem Kind helfen, indem Du es darin bestärkst an etwas Fröhliches oder ein Erfolgserlebnis zu denken. Es wird merken, dass es seine Gefühle steuern und beeinflussen kann und Du ein offenes Ohr hast.

Klare Strukturen

Du bringst Deinem Kind bei, was richtig oder falsch ist. Um keine Unsicherheiten zu erzeugen, musst Du Deinem Kind die Sicherheit geben, dass Deine Angaben richtig sind, da es Dein Kind selbst noch nicht einschätzen kann. Wird an einem Abend das Buch am Tisch geduldet und am nächsten Tag wiederum nicht, kann Dein Kind nicht unterscheiden, was nun richtig oder falsch ist. Hierbei sind klare Strukturen von Wichtigkeit, welche Deinem Kind helfen sich in der Welt zurechtzufinden. In diesem Umfeld kann ein Kind sich sicher entwickeln und kritisiert nicht sein eigenes Selbstbewusstsein.

Für Dein Kind da sein

Dein Kind sollte immer das Gefühl haben, dass es, egal ob im Streit oder bei Entfernung, immer von Dir geliebt wird. Zeig es ihm in Form von liebevollen Gesten, wie Umarmungen, und akzeptiere Dein Kind so wie es ist. Auch der Ausdruck von Zuneigung durch Worte sind wichtig und können Dein Kind aufbauen. Wenn Dein Kind mal keinen guten Tag hat, sollte es nicht an Eurer Beziehung zueinander zweifeln.

Dein Kind ist gut so, wie es ist

Es kann immer mal wieder zu Eifersüchteleien kommen, sei es unter Geschwistern oder auch unter Freunden. Fördere es nicht, indem Du herausstellst, dass ein Kind etwas besser macht als das andere. Niemand hört gerne, wie viel besser jemand anderes ist! Unterstütze Dein Kind bei Handlungen und lobe es, wenn es etwas gut macht oder sich um Verbesserung bemüht. Denn Dein Kind ist, wie jedes andere Kind auch – einzigartig!

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