Tipps zur Selbstbehauptung

Tipps zur Selbstbehauptung

Im Alltag der Kinder kann es immer zu unvorhersehbaren Situationen kommen. Um so wichtiger ist es, dass sie wissen, wie sie sich selbst behaupten können. Hier sind 6 Tipps zur Selbstbehauptung:

1 – Die Ausstrahlung

Wir machen niemals das Opfer zum Täter! Du bist niemals daran schuld, wenn du außerhalb der Selbstverteidigung angegriffen wirst. Kein Täter hat die Erlaubnis dazu bekommen, dich körperlich oder verbal anzugreifen. Die Kleidung, die Uhrzeit und auch sonstige Dinge rechtfertigen nicht, einem Opfer die Schuld zuzuweisen. Da die Täter Aufmerksamkeit verhindern wollen und sich ein Machtgefühl wünschen, suchen sie sich eher Personen, die unsicher und ängstlich wirken. Eine aufrechte und selbstbewusste Haltung kann somit abschreckend auf einen Täter wirken. Diese Haltung muss erlernt werden, damit sie alltäglich wird.

2 – Bleibe aufmerksam

Wir nehmen uns oft selbst die Möglichkeit frühzeitig Gefahren zu erkennen, wenn wir zum Beispiel mit Musik in den Ohren durch die Stadt laufen. Unsere Sinne erkennen frühzeitig Gefahrensituationen, wir dürfen sie nur nicht daran hindern. Es entwickelt sich auch ein Bauchgefühl, welches uns ein Unwohlsein vermittelt, wenn wir unsere Sinne einsetzen. Auch Alkohol kann unsere Aufmerksamkeit beeinflussen und unsere Wahrnehmung durch ein vermindertes Sehen und einer verminderten Reaktion essenziell verschlechtern.

3 – Dich selbst verteidigen

Es kann trotz der Tipps zu handgreiflichen Situationen kommen.  Die richtigen Techniken sollte man jetzt im Kopf parat haben, dafür ist eine kontinuierliche Wiederholung wichtig. Diese sollten auch unter Stresssituationen geübt werden. Dann sind sie auch jederzeit abrufbar. Zusätzlich sind simple Techniken, die sich auf viele verschiedene Angriffe anwenden lassen, am effektivsten. So handelst du schnell!

4 – Richtige Früherkennung

Am besten ist es natürlich, einen Angriff bereits zu stoppen, bevor er richtig ausgeführt wurde. So verringerst du nicht nur die Verletzungsgefahr, sondern auch deinen eigenen Kraftaufwand. Hierbei ist jedoch höchste Konzentration gefordert. Du musst kleinste Signale erkennen können und blitzschnell auf diese reagieren.

5 – Deeskalation

Wie schon oben erwähnt, wollen wir es generell verhindern, dass es überhaupt zu einem Angriff kommt. Deshalb trainieren wir Maßnahmen zur Deeskalation. Diese bestehen aus mehreren Teilen, die sich am wirkungsvollsten miteinander kombiniert einsetzen lassen. Dazu gehört zum Beispiel der Aufbau, aber auch Selbstbewusstsein und -vertrauen. Auch die passende Ausstrahlung sowie die Kontrolle über die eigenen Emotionen und das Abprallen von Provokation sind für eine erfolgreiche Deeskalation sehr wichtig. So nimmst du dem Angreifer die Wut. Mit der Zeit wirst du lernen, wie du mit deinem Gegenüber sprechen musst oder dich lieber schnellstmöglich entfernst, denn du lernst die Anzeichen richtig zu interpretieren.

6 – Gegenseitiges unterstützen

Zivilcourage ist ein zu seltenes Phänomen in der heutigen Zeit. Das mag beispielsweise daran liegen, dass viele einfach nicht das erforderliche Wissen darüber haben, was in brenzligen Situationen zu tun ist und sich auch selbst nicht in Gefahr bringen wollen. Aber auch Angst kann eine Rolle spielen. Du im Gegensatz bist auf jegliche Konfrontationen vorbereitet und kennst deine Stärken. Lerne sie richtig, aber auch wohlbedacht einzusetzen.

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