Prävention von Gewalt

Prävention von Gewalt

Gewalt ist in der heutigen Zeit ein großes Thema, dem entgegengewirkt werden muss. Wir trainieren Kinder und Jugendliche zum gewaltfreien Handeln. Wie das funktioniert, erzählen wir Dir jetzt.

Was ist Gewaltprävention?

Gewaltprävention bezeichnet die Vorbeugung von Gewalt, sodass sie erst gar nicht angewandt wird. Kinder und Jugendlichen werden bei uns zum gewaltfreien Handeln trainiert. Wir bringen den Kindern bei, wie sie mit ihren Emotionen, die meist zur Gewalt führen, umgehen können oder auch lernen, diese Gefühle anders zu verarbeiten. Zusätzlich gewinnen sie durch unser Training mehr Selbstbewusstsein. Sie lernen ihren Körper besser kennen und wissen ihn zu beherrschen. Hinzu kommt, dass sich die Konzentration und die körperliche Ausdauer verbessert und die Kinder und Jugendlichen disziplinierter und respektvoller sind.

Kampfsport als Mittel gegen Gewalt

Bei männlichen Jugendlichen und Kindern ist Kampfsport sehr beliebt. Die Kinder erhoffen sich davon eine verbesserte körperliche Fitness, ein Gefühl von Stärke durch ein selbstbewusstes Auftreten und natürlich die Beherrschung einer Fähigkeit und Technik, zur Selbstverteidigung. Aber auch bei weiblichen Jugendlichen und Kindern ist Kampfkunst sehr beliebt. Sie werden mutiger und selbstbewusster durch das Ausüben von Selbstverteidigungstechniken.

Aufklärungsarbeit

Als Trainer trägt man eine große soziale Verantwortung, denn wir trainieren mit den Kindern und Jugendlichen. Deshalb ist es so wichtig, dass sich der Unterricht nicht nur auf das Training beschränkt, sondern die Aufklärungsarbeit und das Anhören von Problemen, der Schützlinge, ein zusätzlicher Bestandteil ist. Drogenkonsum, Gewalt und Kriminalität lässt sich leider nicht abschaffen, aber wir können durch zielgerichtete Aufklärungsarbeit dazu beitragen, dass Jugendliche einen anderen Weg einschlagen und nicht diesen.

Kampfsport als Ventil

Für viele Jugendliche ist der Kampfsport ein Ventil. Hier werden die Jugendlichen und Kinder mit ihrem Aggressionspotenzial konfrontiert und ihnen wird beigebracht, unter Anleitung eines Trainers, wie sie ihre Aggressionen kanalisieren können. Sie lernen mit ihren Aggressionen umzugehen, gewinnen Selbstbewusstsein dazu, lernen Disziplin und Selbstdisziplin und anderen mit Respekt zu begegnen. Ihren Gefühlen können sie während des Trainings freien Lauf lassen, ohne dass dabei die Gefahr bestehen könnte, dass sie anderen Schaden zufügen. Das Training eignet sich somit als guter Ausgleich zur Schule bzw. zur Arbeit.

Trainingserfolge

Um erfolgreich im Training zu sein, brauchen die Kinder und Jugendlichen ein hohes Maß an Geduld, Selbstüberwindung und Eigendisziplin. Denn nur durch Training kann ein Rang abgelegt und somit eine Urkunde und ein Gürtel verliehen werden.

Sozialfähigkeiten

Partnerübungen sind im Kampfsport keine Seltenheit, somit wird automatisch die Sozialkompetenz gefördert. Außerdem lernen die Kinder und Jugendlichen, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen. Ein Regelverstoß kann z. B. Auswirkungen auf die gesamte Gruppe haben. Die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen wird gestärkt und sie wissen, dass sie es nicht nötig haben, anderen etwas durch Schlägereien zu beweisen.

Steigert Kampfsport die Gewalt bei Jugendlichen?

Es gibt leider viele Menschen, die die Auffassung haben, dass Kampfsport Gewalt fördert. Doch das stimmt NICHT. Jugendliche und Kinder wachsen heutzutage häufig ohne Leitimages und gute Zukunftsperspektiven auf. Durch Spielfilme, soziale Medien und das Fernsehen wird der Zugang zu schlechten Vorbildern einfacher als früher. Zudem führt der zunehmende Konsum von digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen häufig zu einem Realitätsverlust. Als Auslöser für die Aggressionen kann man die fehlenden Zukunftsaussichten, Arbeitslosigkeit und ein falsches Weltbild benennen. Das Hauptziel unserer Kampfkunstakademie ist es, den Kindern und Jugendlichen den richtigen Umgang mit Gewalt zu zeigen. Dafür sind die wesentlichen Aspekte wie Disziplin und Selbstdisziplin äußerst wichtig, um Verletzungen zu vermeiden. Denn nur dadurch lernen Jugendliche und Kinder, wie sie durch Selbstbeherrschung die Kontrolle über ihre Gefühle, wie Aggressionen, Hass und Angst, erlangen.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, bei allen Kampfsportarten werden Techniken so ausgeführt, dass keiner einen Schaden davon hat. Verletzungen werden durch feste Regeln ausgeschlossen. Wir können also die Frage: „Steigern Kampfsportarten die Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen?“, mit einem klaren „NEIN“! beantworten. Alle Kampfsportarten erziehen die Kinder und Jugendlichen zur Selbstbeherrschung, Disziplin, geben Vorbilder, geben Spaß und Freunde und stärken obendrein noch ein Gemeinschaftsgefühl.