Sicherheitstipps für Eltern

Sicherheitstipps für Eltern

Alle Eltern möchte sein Kind heil und unbeschadet aufwachsen sehen. Deswegen beschützen sie ihre Kinder gegen alle möglichen Gefahren. An dieser Stelle haben wir nun einige Tipps vorbereitet, die genau bei dieser Aufgabe helfen können.

Lerne die Kontakte deines Kindes kennen

Du kannst einfacher einschätzen, welchen Umgang dein Kind hat, wenn dir die Freunde und Nachbarn bekannt sind. Außerdem kannst du leichter erkennen, wenn ein Fremder sich deinem Kind nähert.

Weglaufen bei Gefahr

Gegen einen Erwachsenen kann ein Kind meist nicht gewinnen, hierbei ist weglaufen die bessere Option. Vor allem, wenn Waffen im Spiel sind. Angst haben ist nicht schlimm, sondern sogar nützlich, kommuniziere dies so mit deinem Kind.

Rettungsinseln erschaffen

Eine Rettungsinsel ist ein Ort, welche von dir und deinem Kind ausgewählt wurde, mit bekannten Personen. Das kann zum Beispiel ein Ladengeschäft, Restaurant oder eine Praxis sein. Wenn dein Kind verletzt ist oder Hilfe brauch, kann es diesen Ort aufsuchen. Dein Kind sollte aber auch wissen, dass im Notfall jedes Geschäft als Rettungsinsel fungieren kann.

Unbekannte Autos

Sollte ein Unbekanntes Auto neben deinem Kind halten, muss es natürlich nichts Schlimmes bedeuten. Wird dein Kind aber angesprochen oder empfindet ein mulmiges Gefühl, erkläre deinem Kind, dass es sofort in die umgekehrte Richtung weglaufen soll. Es erreicht einen größeren Vorsprung, da das Auto erst wenden muss.

Kontakt mit fremden Menschen

Dein Kind sollte niemals an der Tür erwähnen, dass es allein zu Hause ist. Am besten ist es natürlich, wenn das Kind die Tür geschlossen hält, wenn kein Erwachsener da ist. Ein Telefon für einen Anruf sollte immer griffbereit liegen. Wird dein Kind auf der Straße von einer fremden Person angesprochen, sollte das Gespräch schnell abgebrochen werden und ein Sicherheitsabstand von ca. 2 Meter eingehalten werden. Wenn das Kind angefasst wird, sollte das Kind: „Ich kenne dich nicht!“, schreien, um andere auf die Situation aufmerksam zu machen. Bei penetrantem Kontakt können beißen und kratzen sinnvoll sein.

Treffpunkte

Die Kinder können für den Hin- und Rückweg zur Schule Treffpunkte ausmachen, um gemeinsam den Weg zu gehen. Niemand ist allein und keiner muss zur Schule gefahren werden.

Vorsicht im Internet

Dein Kind sollte auf den Umgang mit Freunden aus der Online-Welt sensibilisiert werden. Es sollte sich auf keinen Fall mit Fremden treffen, hinter dem Nickname kann jeder stecken und auch schlechte Absichten haben. Erkläre, dass man nie wissen kann, was gelogen ist und was nicht.

Gefahren einschätzen

Gefährliche Situationen sollten spielerisch gelernt werden und du solltest deinem Kind dabei helfen diese auch zu erkennen. So wird deinem Kind die Angst genommen und sie werden vorbereitet. Starte erst damit im Grundschulalter und besprich davor und danach die Situation, um nicht unnötige Ängste zu schüren.