Wie Dein Kind ein guter Mensch wird

Wie Dein Kind ein guter Mensch wird

Die eigenen Werte vermitteln und dem Kind eine gesunde moralische Einstellung bei bringen. Dies sind Ziele, die die meisten Eltern verfolgen. Doch oft genügt es nicht, ein Buch darüber zu lesen. Hier sind 10 praxisorientierte Tipps:

TIPP 1: Benimm dich selbst wie dein Kind sich benehmen soll

Als erste Grundlage dienen wir Eltern mit unserem Handeln als Fundament für den Charakter unseres Kindes. Es wird sich an uns und dem, was wir tun, orientieren. Wir sollten also immer so handeln, wie wir auch möchten, dass sich unsere Kinder benehmen.

TIPP 2: Sei konsequent in deinem Handeln. Unterscheide deutlich zwischen richtig und falsch

Bringe deinem Kind deutlich den Unterschied zwischen richtig und falsch bei. Dein Kind muss erstmal den Standard kennenlernen. Später könnt ihr eurem Kind Ausnahmen näherbringen, denn die Welt ist nie nur schwarz / weiß.

TIPP 3: Loben und positive Verstärkung

Wenn euer Kind von sich aus etwas tut, dass, ihr gutheißt, dann lobt es. Durch positive Verstärkung, also dem Hervorheben von guten Eigenschaften, lernen Menschen wesentlich mehr, als wenn sie auf ihre Fehler hingewiesen werden oder gar bestraft werden. So verknüpft euer Kind dieses gute Gefühl und wird eine gelobte Handlung viel eher in sein normales Verhalten aufnehmen.

TIPP 4: Regeln brauchen Erklärungen

Diese Aussage mag nach Jugendsprache klingen, trifft allerdings den Kern der Sache sehr gut. Kampfkünstler kennen sich und wissen ihre Stärken und Schwächen genaustens einzuschätzen. Sie haben eine innere Ruhe und Selbstbewusstsein und lassen sich nicht in die Rolle des Opfers drängen. Du wirst es vielleicht selbst schon bemerkt haben: Kampfkünstler haben eine andere Art der Ausstrahlung, sie übertragen Selbstvertrauen und Sicherheit. Im Training haben sie sich selbst kennengelernt und arbeiten stets an ihren Fehlern. Das prägt sie in ihrem Auftreten.

Es ist bekannt, dass Täter sich Opfer suchen, die sie als schnell einzuschüchtern wahrnehmen. Sie wählen meist diejenigen aus, bei denen ein Sieg sicher erscheint, um ein Machtgefühl zu erhalten. In dieses Beuteschema kannst du durch gezielten Kampfkunstunterricht gar nicht mehr fallen. Das Selbstvertrauen, das mithilfe des Trainings erreicht werden kann, wird durch gewissenhaftes Lernen nach außen getragen. Dabei ist es egal, ob jemand extro- oder introvertiert ist. Die richtige Strategie wird individuell auf euch angepasst. Aus jahrelanger Erfahrung können wir euch versichern, dass JEDER dazu in der Lage ist. Solange du bereit bist, Arbeit in dich selbst zu investieren.

Kampfkunst und Gelassenheit

Kämpfen und seine Energie aus Aggression zu ziehen, funktioniert langfristig nicht. Ihr schadet eurem Körper, indem ihr euer Verletztungsrisiko erhöht und eurer Psyche mit dem Stress, den ihr euch zumutet. Kampfkünstler reagieren auf einen aufkommenden Konflikt nicht mit Wut, sondern Gelassenheit. Sie wissen, dass nur ein vermiedener Kampf ein wahrlich gewonnener ist. Das Bedürfnis, sich zu beweisen, haben sie abgelegt. Sie brauchen diesen Beweis nicht, denn sie wissen, was sie im Notfall leisten könnten. Ein Kampfkünstler ist achtsam und geschult, eine potenzielle Gefahrensituation frühzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren. Er ist darin ausgebildet, deeskalierend einwirken zu können und so sich selbst und seine Mitmenschen zu schützen.

Stresstraining

Kommt es trotz aller vorangegangenen Maßnahmen zum Übergriff verteidigen Kampfkünstler sich sicher, ohne einen eigenen Angriff zu starten. Durch unser Stresstraining, bei dem wir während des Unterrichtes realitätsnahe Anspannungen einbringen, seid ihr gewappnet und bestens auf solche Situationen vorbereitet. Angst vor Überreaktionen und Black Outs gibt es nicht. So schlägt niemand nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ zu. Das nimmt den Druck aus einer brenzligen Lage und lässt euch stressfrei agieren.

Stressabbau ist aber noch viel mehr. Sportliche Betätigung, die euren ganzen Körper und eure Psyche beeinflusst, baut überschüssige Energie ab. So geht ihr gelassener durch den Alltag. Einen kühlen Kopf zu bewahren fällt dementsprechend leicht. Es ist ein Irrglaube, dass Kampfsport aggressive Menschen hervorbringt – viel mehr helfen die traditionellen Werte und Kodexe der Künste, eure Nerven zu behalten.

Fit und gesund

Die psychologischen Effekte sind unbestreitbar, aber auch die physischen verlieren wir nicht aus den Augen. Es wird euch nicht überraschen, wenn wir sagen, dass Kampfkunst euch eine allgemeine Fitness verschafft und gesund hält. Ihr stärkt eure Kraft, Kondition, Schnelligkeit und Koordination. Das eine funktioniert hier nicht ohne das andere, denn das Zusammenspiel von allem Erlernten wird in der Kampfkunst benötigt und eingesetzt. Im Grunde lernt ihr, euren Körper bewusst zu kontrollieren. Gerade deswegen kann und sollte man übrigens in jedem Alter mit Kampfsport starten! Euer Körper wird es euch zu jeder Zeit danken.

Regelmäßiges Training unter professioneller Aufsicht wird sich schon nach kurzer Zeit bei euch bemerkbar machen. In jeder Hinsicht.

All diese Punkte erreicht ihr übrigens in jedem unserer Programme. Ob ihr euch für Workout, Combat oder Protection entscheidet. Hierbei kommt es ganz auf eure Vorlieben und Schwerpunktsetzung an!

Weitere Artikel