Was man seinen Kindern mit auf den Weg geben sollte

Individuelle Vorstellungen

Wir alle haben unterschiedliche Vorstellungen, Ideen und Werte, die wir unseren Kindern auf ihrem Weg mitgeben möchten. Im Grunde wollen wir damit alle dasselbe erreichen – ein glückliches Leben für einen selbstbewussten, ausgeglichenen jungen Menschen. Der Grundstein dafür wird in der Kindheit gelegt, denn sie prägt uns wie kein anderer Lebensabschnitt. Um dieses Ziel erreichen zu können, haben wir uns überlegt, welche Dinge essenziell wichtig sind und diese für euch zusammengefasst.

Umgang mit Fehlern

Fehler sind Teil unseres Lebens und werden uns immer wieder begegnen. Es ist unmöglich, komplett fehlerfrei zu leben. Entscheidend hierbei ist allerdings, wie Fehler im Inneren wahrgenommen werden. Fehler sind keine Rückschläge oder Niederlagen. Sie zeigen uns vielmehr, wo unsere Grenzen sind und wie diese letztendlich überschritten werden können. Außerdem führen sie uns vor Augen, dass wir eine falsche Abfahrt gewählt haben und einen anderen Weg einschlagen sollten. Fehler dürfen uns traurig und wütend machen, aber nicht ängstlich. Denn Angst vor Fehlern verhindert Mut und Neugier, Neues auszuprobieren sowie daraus lernen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Zukunftsangst

Im Zusammenhang mit Fehlern kommt auch die Angst vor der Zukunft ins Spiel. Zeigen wir unseren Kids, dass jeder sein eigenes Tempo hat und seinen individuellen Weg geht, macht uns das zu einem guten Vorbild. Der Lebenslauf auf dem Papier ist nicht entscheidend und vor allem kein einheitlicher Maßstab. Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht, ohne euer Ziel aus den Augen zu verlieren. Macht das, was euch glücklich macht, anstatt nach Geld und gesellschaftlicher Anerkennung zu streben. Vor allem auch sollten wir sie darin unterstützen, ihren eigenen Traum zu finden und zu leben. Dafür gibt es keinen perfekten Zeitpunkt, auf den es sich zu warten lohnt, denn dieser ist gleichzeitig immer und nie.

Fokus auf Positives

Auf diesem Weg werdet ihr vielen Menschen begegnen, die anderen ihren Erfolg nicht gönnen, sie kleinreden und niedermachen. Dabei sollte man aber niemals den Glauben an das Gute im Menschen verlieren. Gute Menschen gibt es überall und vor allem in der Überzahl. Lenkt man seinen Fokus auf das Positive, zieht man diese auch automatisch an. Wer respektvoll und achtsam mit seinen Mitmenschen umgeht, fühlt sich nicht nur besser, sondern bekommt meist ein gleiches Feedback zurück. Ist dies nicht der Fall, sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass man es nicht persönlich nimmt. Oft sind diese Leute so unzufrieden mit sich selbst, dass sie es an Anderen auslassen müssen.

Stärken und Schwächen

Es lohnt sich nicht, sich für andere Menschen zu verbiegen, um diese glücklich zu machen. Es ist wichtig, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und an ihnen zu arbeiten. Allerdings nicht für andere Menschen, sondern für euer eigenes Wohlbefinden. Schließlich musst du dich in deinem Körper zuhause fühlen. Recht machen kannst du es sowieso nicht allen.

Dein Körper ist dein Freund

Wenn du dich zuhause fühlen möchtest, solltest du deinen Körper als Freund behandeln. Nimm ihn an wie er ist, denn so ist er perfekt. Gesunde Ernährung und ein ausgeglichener Lebensstil mit genügend Sport sind wichtige Faktoren. Euer Äußeres ist nicht das Wichtigste an euch. Quält euch nicht damit, Schönheitsidealen nachzueifern, die euch selbst nicht gut tun. Arbeitet viel eher stetig an eurem Selbstbewusstsein. Der Körper eines jeden Menschen leistet jeden Tag beeindruckende Dinge!

Offene Menschen

Um ein eigenständig denkender und offener Mensch zu werden, sind zwei Dinge in unseren Augen unverzichtbar. Zum einen andere Kulturen und Menschen kennenzulernen und neue Eindrücke sowie Ansichten aufnehmen. Das beschert uns mehr als nur schöne Momente. Sie helfen dabei, uns von Vorurteilen zu befreien und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Das geht Hand in Hand mit unserem zweiten Punkt: Glaubt nicht alles, was ihr lest oder hört. Populistische Parolen werden vor allem von denjenigen schnell geglaubt, die sich nie in die Welt gewagt haben sowie Angst vor allem Unbekannten entwickelt haben. Meinungen sollten stets hinterfragt und mit Fakten belegt werden.

Die Welt steht euch offen!

Das ist die wichtigste Botschaft, die wir unseren Sprösslingen am Ende mitgeben sollen. Macht neue Erfahrungen, Bekanntschaften und Fehler. Es sind die Dinge, die wir nicht getan haben, die wir am meisten bereuen.